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Während das Publikum in der neuen Konstruktionshälfte Platz nimmt, agiert in der römisch-antiken Theaterhälfte ein Chor von über 240 Personen in dramatisch-narrativer Weise - ganz im Sinne großer, römisch-antiker Theatertradition.
Das menschliche Ausgeliefertsein wird in magischen Bildern aufgerollt, akustisch in dem Liederzyklus Frühling - Taverne - Liebe und visualisiert in einem horizontalen Glücksrad der Fortuna, das auch das Publikum ins Geschehen einbezieht. Dem Klagelied des Schwanes kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Die Illustrationen der mittelalterlichen Handschrift weiten sich zu phantastischen Visionen des Mikrokosmos im Makrokosmos, projiziert in die Dreidimensionalität - ehe sie von einer unberechenbaren Fortuna wieder auf den harten Boden der Realität zurückgeholt werden..
Hinweise für Veranstalter
Presse Carmina Burana
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