Being Tween
Grundlage der Theater – Inszenierung ist der Roman
„Medea. Stimmen“ von Christa Wolf.
Die Geschichte erzählt den Mythos aus den persönlichen, individuellen Blickwinkeln Medeas und fünf weiterer Personen.
Es entwickelt sich eine großangelegte Intrige. Inszenierungsansätze sind Fragestellungen nach Dazugehören, Ausgeschlossen-sein, Identität.

Ausgehend von diesen Schwerpunkten entwickelte Peter Zizka ein Installationskonzept.
Entstanden sind die Fotos in einer gemeinsamen Arbeit mit einer Klasse des Jugendhilfswerks Freiburg, die sich über ein halbes Jahr erstreckte. Dabei war ein wichtiger Aspekt des Outliner Konzepts, das Projekt als Teil des Unterrichts zu realisieren und somit nicht nur theaterinteressierte Jugendliche zu erreichen.
Mit den „Fliegenden Fischen“ einer Schauspiel und Regie-Formation aus Berlin entwickelten ca. 80 Jugendliche in einem
3-wöchigen Projekt in drei Gruppen eigene Interpretationen zum Themenkomplex Heimat, Identität, Fremdsein, Dazugehörigkeit, Dazwischensein.


In einem Projekt der bildenden Kunst erschufen 12 Schülerinnen des St. Ursula-Gymnasiums gemeinsam mit dem Berliner Bildhauer Christof Glamm eine Steinskulptur.
Dieses Teilprojekt erstreckte sich über 6 Wochen und entstand in Kooperation mit Kubus3 eV.
Wichtig war uns die gegenseitige Durchdringung der einzelnen Projekte, der Austausch der Jugendlichen untereinander und mit dem Ensemble von PAN.OPTIKUM ebenso wie die Offenheit gegenüber unterschiedlicher Herangehensweisen und Ausdrucksformen zu einem Themenkomplex.