WHO CARES?

Mit dem Projekt WHO CARES? waren wir von Mitte Mai bis Anfang August im Freiburger Stadtteil Güterbahnhof/Brühl unterwegs. Das Projekt verband künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum mit Beteiligungsmöglichkeiten für Menschen aus dem Quartier und späteren Aufführungen in der Lokhalle. Im Zentrum stand die Frage, wie Fürsorge, Aufmerksamkeit und gemeinsame Verantwortung in einem neu entstehenden Stadtteil erfahrbar werden können. Wir freuen uns sehr, dass WHO CARES? im Rahmen der Projektförderung für professionelle Privattheater vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden Württemberg gefördert wurde. Informationen zur Förderung finden sich auch in der Pressemitteilung des Ministeriums.

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Im Juli 2026 luden wir zu der vierwöchigen WHO CARES?-Ausstellung und einem Minifestival in die Lokhalle ein, mit folgenden Aufführungen:

UNFOLDING, Tanzperformance
MISSING FACE, Choreografische Installation
PRACTICE BATTLE, Battle Workshop & Try-Out Battle
CARE, Community Dance Performance
SUBTERA, Immersive Game Concert
LOKAL VIBES, Battle  and Workshop, HipHop, Funk & House

Im Stadtteil verteilt befanden sich drei interaktive Objekte: das WORTRAUM, das BALANCESPIEL und das KLANGHEXAGON. Sie luden zum Spielen und Mitmachen ein. Nun stehen Sie auf unserem Außenareal an der Lokhalle (zwischen Purino und den Gleisen)

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WAS IST WHO CARES?
Was bedeutet eigentlich CARE?
Was verstehen wir unter CARE?
Warum haben wir dieses Thema ausgewählt?

CARE ist im Großen alles, was wir tun,
um unsere Welt zu erhalten.
Alles, was wir tun, um bestehende Mängel zu
reparieren und um in unserer Welt auch in
Zukunft leben zu können.
Mit unserem Projekt WHO CARES? wollten wir
verschiedene Perspektiven auf dieses Thema werfen:

Welche Rolle kann CARE in einer
demokratischen Gesellschaft spielen?
Wie definieren wir die „Sorgeverantwortlichkeit“
in unserem Zusammenleben?
Welche Rolle spielen Kunst und Kultur, wenn
wir uns Sorge, Verantwortung und
Zusammenhalt wünschen? Wie verändert sich
unser Denken, wenn wir etwas gemeinsam
erleben?

Das BALANCESPIEL, der WORTRAUM und das KLANGHEXAGON boten während des Projekts unterschiedliche Möglichkeiten, sich aktiv zu beteiligen: So konnte man Gedanken, Erfahrungen und Meinungen einbringen und sich mit den Fragen und Themen des Projekts auseinanderzusetzen.

Auch das CARE-Tanzprojekt setzte auf aktive Beteiligung. Jugendliche ab 14 Jahren hatten die Möglichkeit, in Workshops mit unserer Choreografin Luka Putniņa selbst Teil des künstlerischen Prozesses zu werden und bei einer Bühnenproduktion mitzuwirken.

Mehr über das CARE-Tanzprojekt und seine Hintergründe: HIER

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